Erkenne dein Selbst und verstehe die Welt

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Erkenne dein Selbst und wie es funktioniert...

Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.... Blöd nur, dass uns oft blinde Flecken eine klare Sicht auf gute Lösungen verstellen. Hier beißt sich die Schlange in den Schwanz, denn wie sollen wir blinde Flecken überhaupt erkennen, wenn sie doch blind sind. Könnten wir sie sehen, oder zumindest durch sie hindurch, so würden wir sie kaum als blind bezeichnen....

Also stellt sich uns die Frage: Wie können wir uns diesem Problem vernünftig annähern um letztendlich eine gute Lösung zu finden?

Das Leben hat es gut mit uns gemeint und uns mit einem Tool versorgt, das uns allen gleichermaßen zur Verfügung steht. Wir sind soziale Wesen und genau darin liegt das Geheimnis. Das Du fungiert hier als Reflexion, gleich einem Spiegel, wodurch wir uns selbst und die Themen die uns angehen in unserem Gegenüber erkennen können. Wir müssen nur genau hinsehen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine konkrete Situation unter speziellen Aspekten aus der Metaebene heraus zu betrachten. Ein Beispiel: Nehmen wir an- Themen der Vergangenheit belasten dich und es fällt dir schwer die Gedanken daran abzustellen. Oder du begegnest einem ganz bestimmten Thema in deinem Leben immer wieder. Das könnte das Thema Mobbing sein, oder Gewalt, ein ganz spezieller Typ Mensch, oder etwas anderes. Jedenfalls fragst du dich, woran das liegen könnte und wieso schon wieder und überhaupt- warum ausgerechnet du.

Nun betrachten wir deine Situation, die dich belastet aus der nötigen Distanz und wir zerpflücken sie gewissermaßen in unterschiedliche Bestandteile. Wir betrachten sie unter dem Aspekt der Kommunikation, unter dem Aspekt von Beziehungsmuster, wir widmen uns den damit verknüpften Emotionen und nehmen unterschiedliche Perspektiven ein. Am Ende fügen wir die einzelnen Mosaikteilchen zu einem Gesamtbild zusammen. Es ist weniger ein Puzzle bei dem die Teile vorgegeben sind, es ist vielmehr ein schöpferischer Prozess, bei dem am Ende ein völlig neues, anders Ganzes entsteht.

Wir können uns diesem Ganzen über unterschiedliche Techniken annähern. Zum einen wäre hier das Gespräch und die Selbstreflexion zu nennen, aber auch über das Schreiben kann dieser so wertvolle Prozess in Gang gesetzt werden und eine Veränderung hin zu einer guten Lösung und auch eine Annäherung zu unserem wahren Selbst wird möglich.

Jenes Ich das sich hinter all den Vorgaben, den Anforderungen, den guten und schlechten Erfahrungen, all dem was uns unser Umfeld über uns erzählt hat wie ein Schatz verborgen hält. Ein Ich das oft aus den Tiefen unserer Seele ins Leben drängt, das endlich gesehen und gelebt werden möchte.

Nun kommen wir zu dir. Du befindest dich in einer solch vielleicht auch herausfordernden Situation? Du hast die Nase voll, von im Trüben fischen? Du möchtest endlich etwas an deiner Situation verändern? Dann melde dich gleich an für einen Termin: Schick mir einfach eine Nachricht per Messenger oder verwende das Kontaktformular meiner Webseite https://www.beratung-steinmaurer.com/437326081 auch über meine E-Mail Adresse steinmaurer.eva@gmail.com bin ich erreichbar. Ich freue mich auf dich! So long- wir hören und sehen uns. Lg

Kopf und Bauch...

Mark Forster in seinem Song „Kopf und Bauch“ folgt hier der Melodie des Zeitgeistes und erzählt uns eine Geschichte, die uns allen nicht fremd ist. Er singt über das Gefühl, sich zwischen Kopf und Bauch nicht entscheiden zu können und gibt uns am Ende eine wunderschöne Antwort auf diese Frage. Hör auf dein Herz, solang wie das geht... Wenn es uns gelingt, unsere Kopfgedanken mit dem Bauchgefühl im Herzen zusammenzuführen, erleben wir unser Tun und letztlich uns selbst als übereinstimmend, als kongruent. Kongruenz ist immer auch verbunden mit Sinnhaftigkeit und geht einher mit einem Gefühl von tiefem innerem Frieden.

begrenzte Welt...

Wir leben in einer begrenzten Welt und worin diese Begrenzungen liegen, zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Manche Einschränkungen können wir überwinden und im Anschluss werden wir auf andere neue Hürden stoßen. Manche wiederum sind unabänderbar, diese gilt es anzunehmen. Die größten Begrenzungen entstehen vermutlich in und durch unser Denken, wie auch die großartigsten Visionen zu denen wir fähig sind. Einmal mehr gilt auch hier- es ist keine Frage von entweder oder, schwarz oder weiß, es ist vielmehr eine Frage der Balance und dessen was wir für uns wählen möchten. Haben wir ein Leitgestirn an dem wir uns ausrichten, wird es uns sehr viel leichter fallen, im Rahmen unserer Möglichkeiten eine gute Wahl zu treffen.

Von der Vergebung

Wir sind Ausdruck der Geschichte unserer Eltern, der Ahnen und einem uns innewohnenden schöpferischen Potenzial. Zu versuchen zu verstehen, weshalb und wie unsere Vergangenheit im Hier und Jetzt wirkt, beinhaltet immer auch ein Annehmen und vermag uns zu erleichtern. Zu vergeben führt uns schließlich zu unserer Befreiung.

Indem wir jemandem verzeihen, nehmen wir in Wahrheit eine Last von den eigenen Schultern, befreien wir uns selbst aus den Fesseln die uns klein halten, niederdrücken, uns leiden lassen. Erst Vergebung ermöglicht ein kraftvolles Voranschreiten, sie kümmert sich nicht um Gerechtigkeit, sondern um das Seelenheil.

„Ich vergebe all jenen die mich willentlich oder unbewusst verletzt haben und ich vergebe mir all jene Male, an denen ich es willentlich oder unbewusst zugelassen habe.“ Was für eine Aussage! Wie geht es dir damit? Regt sich Widerstand in dir, oder kannst du es so stehenlassen? Wie wirkt dieser Satz bei dir, wenn du dich auf ihn einlässt?

Ich erachte es nicht zwingend notwendig von Angesicht zu Angesicht die Dinge zu besprechen, das ist auch nicht immer möglich, insbesondere wenn Betroffene bereits verstorben sind. Auch gelingt es uns nicht immer, alles zu verstehen, aber wir können es versuchen. Für einen inneren Prozess der sich vollzieht, genügt es sich der Zusammenhänge klar zu werden, sie- wenn möglich- zu verstehen und über das bewusste Vergeben zu einer Haltung der Güte zu finden.

Der sich vollziehende Wandel wird sich über das Innen auf das Außen ausdehnen. Natürlich kann es für jemand durchaus wichtig sein, Vergebung tatsächlich auch zu hören und unmittelbar zu erfahren- durch ein Gegenüber. Warum sonst gehen viele Gläubige zur Beichte? Warum schwärmen manche Menschen davon, dass nach einem Streit Versöhnungssex der Beste wäre? Das Du fungiert als Spiegel. Wenn ich Vergebung in meinem Gegenüber erkenne, kann ich mir auch selbst vergeben. Es gibt hier eine Wechselwirkung.

Da für mich jedes Verzeihen von außen einen schalen Beigeschmack mit sich trägt, egal ob es von mir an andere herangetragen wird, oder ob es an mich gegeben wird, habe ich für mich den umgekehrten Weg gewählt.

Nichts konnte meine Seelenqualen mehr lindern, als mir selbst zu vergeben, nichts hat mein Leben und meine Beziehungen nachhaltiger verändert als dieser Prozess, der sich in mir und letztlich durch mich vollzogen hat. Doch auch hier ist die Wechselbeziehung unverkennbar, in letzter Konsequenz spiegelt sich der innere Wandel auch im Außen.

Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere was ich habe? (Erich Fromm, Psychoanalytiker)

Messiehaushalte und Sammlerleidenschaft eint eine große Gemeinsamkeit und das ist die Identifikation des Selbst mit materiellen Dingen. Wie aber können wir selbstbestimmt leben, wenn wir uns von Dingen abhängig machen die wir besitzen?

Erich Fromm hat es in seiner Frage genau auf den Punkt gebracht. Wer bin ich, wenn ich bin was ich habe, und dann verliere, was ich habe? Die Angst vor Verlust der materiellen Güter bestimmt unser Leben, ist dieser Verlust doch gleichbedeutend mit dem Verlieren eines Teil von uns selbst.

Ein Leben in Angst und Mangeldenken ist die Folge, wir wollen nur noch haben und verlernen das SEIN. Leere und tatsächliches Verlustempfinden werden zu quälenden Begleitern. Was führt uns nun zurück in unsere Selbsbestimmung? Was ermöglicht uns ein wenig mehr Loslassen, weg vom Haben- hin zu mehr Sein?

Die Antwort liegt tatsächlich in den Dingen, nach denen wir uns sehnen. Es sind Symbole die für etwas- für eine bestimmte Qualität- stehen. Wir können uns fragen, wofür steht denn der 5. Staubsauger den ich kaufe? Für Ordnung, für Leichtigkeit bei der Arbeit? Und wie kann ich diese Qualität in mein Leben bringen...

Wofür stehen die Antiquitäten und all der alte Krempel, den ich anhäufe? Vielleicht für die Bewahrung alten wertvollen Wissens, die Wahrung von Tradition und Handwerk, die Ehrung der Ahnen? Und wie kann ich all das in mein Leben holen, auf lebendige Art und Weise, nicht über das Horten von Dingen, sondern über das Leben von Werten- über mein Tun und meine Haltung...

Wofür steht das neue Auto, das Haus, die Yacht, usw. Für Mobilität, für Wendigkeit, Schnelligkeit, Status, Familie, Freiheit, wofür? Wofür steht Geld und Reichtum? Für Sicherheit und Leichtigkeit im Leben? Für Macht? Welche Sicherheit kann es in diesem Leben überhaupt geben?

Selbstmächtigkeit ist unser Garant für die größtmögliche Sicherheit in unserem Leben, denn das einzig Sichere liegt in der Veränderung und unserer Fähigkeit damit umzugehen. Es ist an der Zeit genau hinzusehen und die richtigen Fragen zu stellen. Wie möchten wir leben und wer wollen wir sein?

ADHS, Autismus und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

Ist es ein subjektives Gefühl, dass bei Kindern immer häufiger Diagnosen wie AD(H)S und Autismus in zahlreichen Varianten erstellt werden, oder sind die Verhaltensauffälligkeiten vielmehr Ausdruck eines sich wandelnden, in althergebrachter Weise nicht mehr funktionierenden Systems?

Händeringend suchen überlastete und mit ihren Sprösslingen heillos überforderte Eltern Hilfe und Unterstützung und landen nicht selten bei der Schulmedizin und bei der Kinder- und Jugendpsychiartrie. Therapie und Pille sollen beim Kind bewirken, was Familie und Schule (Kindergarten) nicht schaffen. Dabei wird an Kind und Symptom herumtherapiert und verordnet um ein Problem zu lösen, das in Wahrheit- auf der Ebene des Kindes-, so nicht lösbar ist.

Antwort auf das Verhalten des Kindes und die Lösung der Konflikte kann ausschließlich auf der Erwachsenenebene stattfinden. Nur wenn die unmittelbaren Bezugspersonen des Kindes hier VerANTWORTung übernehmen und sowohl ihre Beziehung zueinander, als auch ihre eigenen Erfahrungen und Muster erkennen bzw. klären, können die Kinder jene natürliche Entwicklung nehmen, die sie zu gefestigten, gereiften Persönlichkeiten heranwachsen lässt, die gestärkt ihrer Zukunft entgegenblicken. ...

und ja, es ist nicht einfach, sich als Eltern der eigenen Anteile am (Fehl)verhalten der Kinder bewusst zu werden und einzugestehen. Es erfordert Mut und Entschlossenheit hier hinzusehen und sich auf die Suche nach den eigenen blinden Flecken zu begeben.

Manchmal braucht es hier jemand Neutrales von außen, der oder die wertfrei begleiten kann, jemand der hinterfragt- ohne zu urteilen. Es geht hierbei nicht um Schuld, wir alle haben unsere Handlungs- und Lösungsstrategien erlernt, so wie unsere Kinder es von uns gelernt haben. Vielmehr ist es wegweisend, für uns stimmige Werte bewusst zu entwickeln und mit unserem Tun zu vereinbaren.

Es geht darum, alte, nicht mehr dienliche Handlungsmuster zu erkennen und über Board zu werfen um neue zu entwickeln. Und vor allem geht es darum, unseren Kindern die bestmöglichen Eltern zu sein, die wir sein können. (Eva Steinmaurer)

...und dann begeben wir uns auf die Suche

Yin und Yang, die goldene Mitte finden. Ausgleich und Harmonie. Wünschen wir uns das nicht alle irgendwann einmal in unserem Leben? Zumindest wenn es wild und dynamisch, turbulent zugeht. Vielleicht nicht unbedingt wenn alles glatt läuft in unserem Alltag, wenn wir so vor uns hindümpeln in sicheren gemächlichen Gewässern. Weniger wenn wir es uns gemütlich eingerichtet haben in unserer Komfortzone, dann fragen wir uns eher, ob das schon alles gewesen sein soll, dann verlangt uns nach mehr Lebendigkeit. Man könnte versucht sein, uns eine überaus unzufriedene Spezies zu bezeichnen. Immerzu wollen wir etwas. Ja genau. Und dann begeben wir uns auf die Suche.

Gibt es so etwas wie einen Plan, oder eine Bestimmung für jeden Einzelnen von uns? Und dann die Frage der Fragen- und wenn ich die höre, dann komme ich regelrecht ins Schwitzen. Auf social Media und in diversen Gruppen oder Foren begegnet sie einem immer mal wieder. Sie lautet: Wofür brennst du?! Ich frage mich dann immer, ob man das sollte- brennen. Was genau ist damit gemeint? Ob für etwas zu brennen ein untrügliches Zeichen dafür ist, auf dem richtigen, dem einzig wahren Weg zu sein? Ist das nicht heiß, verzehrend und anstrengend? Dazu verspüre ich wenig Lust. Das WAS gibt das Ziel und die Richtung vor. Das WIE entscheidet über die Erfahrung, die wir auf dem Weg dorthin machen. Das WIE bildet den Unterschied. Die Absicht dahinter, die Intension erzählt uns etwas über unsere Haltung und unser persönliches WARUM.

Das was sich hinter all dem zeigt, unser aller gemeinsamer Nenner, das was uns alle dazu bringt nach irgendetwas zu streben, unabhängig von unserem Alter, unserer Herkunft, dem Geschlecht, Fähigkeiten usw., ist der Wunsch nach Ent-wicklung, nach Ent-faltung und letztlich auch der Wunsch nach Wachstum. Auf welcher Ebene dies geschieht, im Außen oder im Innen, ist lediglich eine Frage der Entscheidung.

Werden, Entwicklung, Entfaltung ist das allgemeine Gesetz der menschlichen Dinge, wie das der Natur. (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, 1770 - 1831, deutscher Philosoph)

Kommunikation und ihre Tücken Teil 1

das Dramadreieck, oder die Opfer-Täter-Retter-Konstellation:

Im Nachfolgenden geht es um Rollen innerhalb einer Kommunikation gekoppelt mit rollentypischen Verhaltensweisen. Diese Rollen können sowohl Männer, Frauen oder Kinder betreffen. Wenn also hier die Rede von dem Täter ist, kann diese Rolle von einem Mann, einer Frau, oder von einem Kind übernommen werden. Genauso beim Retter oder dem Opfer.

das Opfer sagt und denkt:

Ich zahle sowieso immer drauf. Immer ich! Warum immer ich? Es ist sowieso alles sinnlos...Ich bin der Trottel vom Dienst! Diese Liste ließe sich endlos lange fortsetzen, wir alle kennen den einen oder anderen Ausspruch- manchmal auch von uns selber. Gerne wird hier die Schuld bei anderen gesucht, oder gar mit dem Finger auf die Fehler der anderen gezeigt. Schließlich ist es einfacher im Außen danach zu suchen was vermeintlich falsch läuft, als in die Verantwortung zu gehen und sich den eigenen Anteil und Beitrag anzusehen an einer misslichen Situation.

Unterschwellig zeigt sich hier das Thema Schuld und Schuldgefühle, darüber hinaus fühlen sich die Betroffenen in ihrer Opferrolle fremdbestimmt, ausgeliefert, hilflos, machtlos.

der Retter handelt:

Er reicht die (stützende) Hand, hilft auf, schützt, vermittelt, beschwichtigt, schlichtet, sorgt, usw.

Dadurch dass der Retter helfend ins Geschehen eingreift, bestätigt er das Opfer in seiner Hilfsbedürftigkeit. Dies zeigt sich auch in unseren inneren Bildern die wir von einem Retter haben: die (Körper)haltung gebeugt von oben hilfegebend- das Opfer von unten nach oben- hilfesuchend, leidend.

Aspekte die zu tragen kommen in der Retterrolle:

Retter fühlen sich überlegen, indem sie eine Situation beherrschen oder regeln. Sie erwecken den Eindruck, dass sie ruhig und gelassen sind, haben eine wichtige Funktion inne und dieser Wichtigkeit sind sie sich durchaus bewusst. Man ist ihnen dankbar. Sie fühlen sich bestätigt, wenn sie jemandem helfen können.

der Täter:

übertritt die Grenzen anderer auf körperlicher, emotionaler und/oder psychischer Ebene.

Umgemünzt beispielsweise auf die Familie, oder den Arbeitsplatz bedeutet dies, dass sich hier ein Verhaltens- und Kommunikationsmuster basierend auf so einer Dreieckskonstellation, immer wieder neu auf unterschiedlichen Ebenen, mit wechselnden Positionen abspielt. Dabei wechseln sich die beteiligten Personen in ihren Rollen immer wieder ab.

Ein fiktives Beispiel: Die Kinder haben aus Unachtsamkeit etwas kaputt gemacht. Die Mutter schimpft und bestraft die Kinder (Täterrolle), Kinder (Opferrolle), der Vater greift regulierend ein (Retterrolle). Nun führen sich die Kinder total auf, hören nicht auf das was die Mutter sagt und tun was sie wollen. Die Mutter kann tun, sagen was sie will- nichts greift und sie fühlt sich zunehmend hilflos. Nun greift der Vater erneut regulierend ein. Kinder und Mutter haben die Rollen gewechselt. Wenn jetzt der Vater die Kinder anschreit und die Mutter beschwichtigend dazwischen geht, haben sie einmal mehr ihren Rollenplatz gewechselt. Nimmt das Ganze erst ordentlich Fahrt auf, entsteht eine unglaubliche Dynamik, welche früher oder später in einer Krise münden kann.

Das Gute daran: Krisen lassen uns Dinge bewusst werden und führen uns in die Veränderung. Frei nach dem Motto: Ist die Ursache erst erkannt, ist das Problem halb gebannt...

Kann das wirklich so einfach sein? Und wenn ja- wie? Naja, zumindest klingt es einfach. Weil, wenn man die Zusammenhänge erst erkannt und deren Wirkungsweise bei sich selbst verstanden hat, man in der Lage ist, aus dieser Dynamik auszusteigen.

Ein vermeintliches Opfer ist dann in der Position, für sich selbst einzustehen, es bedarf keines Retters mehr und somit wird auch dem Täter seine Rolle entzogen.

Soviel zur Theorie. In der Praxis liegt die Schwierigkeit genau darin. Nämlich oftmals jahrelang eingefahrene Muster und Rollen zu erkennen und im Anschluss bewusst aufzugeben. Dies gelingt selten auf Anhieb. Es bedarf hier der Selbstwahrnehmung und der wertfreien Reflexion. Es geht nicht um gute und schlechte Kommunikation, sondern es ist einfach nur ein Muster- im Laufe von unzähligen Erfahrungen entstanden- das einfach nur erkannt werden will und das sich nun ändern darf.

Ich biete hierfür Prozessbegleitung an, wenn du etwas in deinem Leben, im Familienalltag, in deiner Arbeitswelt und/oder in deiner Kommunikation verändern möchtest. Verwende bitte das Kontaktformular oder erreiche mich über social media. Nutze ein kostenloses Erstgespräch.

Kommunikation und ihre Tücken Teil 2

Wie wir bereits festgestellt haben, kann es im Übersetzungsprozess innerhalb einer Kommunikation zu Fehlinterpretationen, oder auch zu sehr komplexen Muster kommen. Da alles was gesagt wird, im Erfahrungskontext jener Person gesprochen wird die etwas sagt, umgekehrt aber alles was gehört wird, im Erfahrungskontext der hörenden Person verstanden wird.

Mit anderen Worten: ähnliche Erfahrungswelten zwischen zwei Individuen ermöglicht eine bessere Abstimmung aufeinander und die Gespräche werden konstruktiver und kongruenter erlebt. Während sehr unterschiedliche Erfahrungswelten auch zu mehr Missverständnissen und Fehlinterpretationen fühen.

Auch stumme und/oder taube Menschen kommunizieren auf ihre Art- die Thematik der Übersetzung ist dieselbe. Eine Steigerung erfährt das Ganze noch, wenn man sich der Unterschiedlichkeit der individuellen Erlebenswelt gar nicht klar ist. Unverständnis und Verwirrung sind die Folge.

Es kann also nicht schaden, sich ab und zu ein Feedback einzuholen, was das Gegenüber gerade verstanden hat.

Aufstellungsarbeit in der Einzelberatung- wie sie wirkt und warum sie funktioniert:

Es ist nicht immer nötig und auch gar nicht immer möglich Themen mit RepräsentanInnen und StellvertreterInnen aufzustellen. Ein Spektakel vor Puplikum ist auch nicht jedermanns oder jederfraus Sache, dennoch möchte ich hier eine Lanze brechen-, für eine unglaublich kreative und bei aller Ernsthaftigkeit doch auch eine spielerische Möglichkeit- sich seinen Lebensthemen anzunähern.

Was wird da gemacht:

Nach dem Kennenlernen und dem allgemeinen Informationsaustausch wird das Thema besprochen. Daraus ergibt sich ein Anliegen, welches formuliert wird. Je nachdem worum es geht, wird mittels Bildern, Bodenankern oder Figuren das Anliegen aufgestellt. Es kann hier um Personen gehen, um mögliche Wege, um Entscheidungen usw. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Fühlen und das Tun. Auch kreative Elemente haben ihren Platz.

Eine wichtige Voraussetzung ist der sichere Rahmen, der hierfür geschaffen wird. Das heißt, dass alles was hier entsteht an Aussagen, Emotionen, Bildern- was auch immer- hier auch sein darf, hier willkommen ist und hier auch bleibt. Nichts davon wird nach außen getragen- es sei denn-, die aufstellende Person selbst möchte sich im Außen mitteilen.

Vertrauen in eine gute Begleitung ist essenziell für den Prozess, dabei hilft das Vorgespräch. Und ja- es braucht auch ein bisschen Mut, ein sich einlassen, vielleicht sogar ein wenig Abenteuerlust. Sich seinen Gefühlen und Emotionen zu stellen, sich selbst zu konfrontieren, bedeutet eine Herauforderung und verdient definitiv Achtung und Respekt.

Wobei kann Aufstellungsarbeit unterstützen:

Bei Entscheidungsfragen, bei Beziehungsproblemen aller Art, um Systeme zu beleuchten (Familie, Arbeit,Gesellschaft..,),Gefühlschaos, unbeantwortete Fragen, wiederkehrende Themen, Veränderungswunsch, Trennung, Abschied, Trauer, Neuorientierung und vieles mehr.

Wieso funktioniert Aufstellungsarbeit?

Weil genau jener mitunter angstmachende Anteil hinzugeholt wird, der manchmal unter Verschluss gehalten wird- die Gefühle und das Unterbewusste. Kopf und Herz werden vereint, Verstand und Gefühle verbunden. So kann Harmonie entstehen, Veränderung wird möglich, Ordnung ensteht.

Du hast noch Fragen zu diesem Thema?

Schreib mir, oder rufe mich gerne an. Ich werde versuchen alle offenen Fragen zu beantworten.

Deine Lebensfreude-Journey startet jetzt!

Deine Lebensfreude-Journey startet jetzt! Hey, ich frag dich jetzt einfach einmal: "Was für eine Frau oder was für ein Mann wärst du denn gerne? Was wünscht du dir? Wie soll dein Leben aussehen?"

Grau, mühsam, schwierig, oder doch besser bunt, fröhlich, lebendig? Naja, die Frage ist halt nicht was wir uns wünschen, weil wünschen können wir uns alles- bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Die Frage ist vielmehr was wir tun? Was tun wir den ganzen Tag?! Worauf richten wir unsere Aufmerksamkeit?

Auf die Dinge die uns gut tun, oder auf die Fehler, die Schwächen, das Negative. Was sehen wir in unserer Welt da draussen? Die Sonne, die lacht, Regen der die Pflanzen nährt, oder ist es mal zu trocken und heiß, dann wieder zu kalt, feucht und nass. Hören und sehen wir das Zwitschern der Vögel, oder schimpfen wir über die Taube, die nur alles zuschei...sorry...ich denke du weißt was ich meine.

Ich möchte dich an dieser Stelle einladen, so wie ich mich selbst eingeladen habe: Nimm dein Leben in die Hand! Frei nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Und falls dein Veränderungswunsch groß, du aber keine Ahnung hast wie du es angehen kannst, dann bin ich für dich da. Schreib mich an!

 

Die Katze ist aus dem Sack!

Persönliche Freunde, aber auch Kontakte sozialer Medien haben sich dieser Tage gewundert, ob meiner gesteigerten Aktivität auf fb und instagram. Wer mich kennt, weiß dass ich für gewöhnlich von eher zurückhaltender Natur bin. Mehrfach wurde ich daher gefragt, was ich denn da eigentlich mache und wieso? Vielleicht sollte ich es so ausdrücken:" Die stillen Zeiten sind vorbei!"  Ich denke es ist an der Zeit das Geheimnis zu lüften. Natürlich findet man die entsprechenden Infos alle auf meiner Webseite, wem das allerdings zu umständlich ist, dem sei es hier an dieser Stelle kurz und knackig mitgeteilt.

5 Säulen bilden die Basis meines Schaffens:

❤ Meine Familie: sie trägt alles mit:)

❤Die Familienhilfe: mein Brotjob, den ich richtig richtig gerne ausübe:)

❤SoNet(t) Soziales Netzwerk: lokale, ehrenamtliche Tätigkeit:)

❤systemischen LSB (Lebens- und Sozialberatung): die beste Entscheidung meines Lebens!

❤autobiografisches Arbeiten: Erzählungen über das Leben, über uns selbst und über andere in der schönsten und bestmöglichen Version gemeinsam ent-wickeln und ent-falten. 

❤Network-Marketing: mein jüngstes Baby, hier laufen alle Fäden zusammen. 

Falls du Fragen hast zu dem was ich anbiete, kannst du mich gerne kontaktieren, über Messenger, What´sApp, E-Mail, meine Webseite, oder was auch immer;)

So long, wir sehen und hören uns! LG🤪


Wuchtbrumme oder Schmetterling?

Vielleicht geht´s dir wie mir und du hast dich irgendwann einmal gefragt, wer du sein möchtest? Ich habe mir gewünscht einem Schmetterling gleich, leichtflügelig und grazil durch das Leben zu tanzen. So habe ich beschlossen ab sofort daran zu arbeiten, ein Schmetterling zu werden! Man muss es sich nur vornehmen, man muss ja nur wollen...Realitätsgestaltung und so...

Aber mal ehrlich, aus einer Hummel wird nunmal kein Schmetterling, egal wie sehr sie sich anstrengt. Ich muss zugeben, ich habe ein Herz für die dicken kleinen Brummer, zumal sie entgegen den Gesetzen der Physik einfach tun was sie tun- sie fliegen. Sie sind nicht wie die Bienen in aller Munde, um gerettet zu werden. Sie tauchen völlig unscheinbar als eine der ersten Boten des Frühlings auf und im Herbst verschwinden sie leise und unspektakulär.

Zweifelsohne spricht auch einiges für die Leichtigkeit und Schönheit des Schmetterlings, welcher sich als Raupe verpuppt, transformiert und entfaltet. Zum Glück ist es keine Frage von entweder/oder, wir sind sehr viel komplexer als schwarz oder weiß. Eine Vielzahl an Graustufen und darüber hinaus die Farben, das Bunt und die Mischungen stehen uns zur Verfügung. Es ist also eine Frage des und

Hummel und Schmetterling und noch viel viel mehr! Welcher Aspekt in dir verlangt nach Ausdruck und wie kannst du dich selbst dabei unterstützen, ihn in die Welt zu tragen. Dich mit all deinen Facetten anzunehmen, ja zu dir selbst zu sagen, als komplexes vielschichtiges Wesen-, das bedeutet Selbstliebe und bringt dich und mich- durch unser gemeinsames sosein- der besten Version unseres Selbst näher.